Less Invasive Ventricular Enhancement™ (LIVE™).

Weltweit einzige umformende rekonstruktive LV-Therapie

Die Less Invasive Ventricular Enhancement-Therapie ist ein innovatives, keine Herz-Lungen-Maschine erforderndes (d. h. am schlagenden Herzen durchgeführtes) Verfahren, das dazu beiträgt, die natürliche funktionale Leistungsfähigkeit des linken Ventrikels wiederherzustellen, ohne auf Pumpen-Surrogate oder sonstige invasive Behandlungen zurückgreifen zu müssen. Das LIVE-Verfahren gibt Ärzteteams eine schonendere chirurgische Option an die Hand, die das Potenzial für einheitlichere und positivere chirurgische Resultate hat und dabei gleichzeitig an Herzinsuffizienz (HI) leidenden Patienten und deren Familien neue Hoffnung auf ein produktiveres Leben bietet. Das LIVE-Verfahren kann als separates, unabhängiges Verfahren, im Rahmen anderer Verfahren (bspw. CAB) oder bei anderen Gelegenheiten, bei denen bereits eine Sternotomie erfolgt ist, durchgeführt werden. Es ist weder eine Myokardinzision noch ein kardiopulmonaler Bypass erforderlich.

Vor dem LIVE-Verfahren mit dem Revivent™-Myokard-Verankerungssystem erfolgte die Umformung des linken Ventrikels in einem invasiven Verfahren mit der Bezeichnung chirurgische Ventrikelrekonstruktion (Surgical Ventricular Restoration, SVR). Für dieses Verfahren waren das Anhalten des Herzschlags und eine Herzunterstützung in Form eines kardiopulmonalen Bypass erforderlich, während Einschnitte in den Herzmuskel erfolgten, um das vernarbte, funktionsunfähige LV-Gewebe zu entfernen. Durch die invasive Natur der SVR ist die Anzahl der Patienten, bei denen das Verfahren durchgeführt werden kann, beschränkt, da an Herzinsuffizienz leidende Patienten gebrechlich sind.

Patientenprofil für das LIVE-Verfahren

Das LIVE-Verfahren und das Revivent-System sind zur Verwendung bei symptomatischen Patienten indiziert, die keine hinreichende Linderung durch andere medikamentöse oder produktbasierte Herzinsuffizienz-Therapien erfahren und das folgende klinische Profil aufweisen:

früherer akuter Myokardinfarkt mit abgegrenzter, akinetischer oder dyskinetischer Narbe in den anteroseptalen oder apikalen Bereichen des LV

symptomatische Herzfunktionsstörung mit resultierenden HI-Symptomen

lebensfähiges Myokard in narbenfernen LV-Bereichen

LVESVI von > 60 ml/m2, per Echokardiogramm oder Kardio-MRT.

Bis zu 40–50 % der Patienten gelten im Hinblick auf die kardiale Resynchronisationstherapie als Non-Responder.2

PliCathHF System Investigator Brochure, IB050004, Rev. G. 13. Februar 2012.

Birnie, DH. The problem of non-response to cardiac resynchronization therapy. Current Opinion in Cardiology. 2006;21(1):20-26.