Ursächliche Behandlung des Fortschreitens von Herzinsuffizienz

Revivent™-Myokard-Verankerungssystem und Revivent TC™ TransCatheter Ventricular Enhancement System

Angesichts des dringenden Bedarfs an neuen Behandlungsmethoden für die Wiederherstellung der Ventrikelgeometrie und -funktion hat BioVentrix das Revivent-System§ und das Revivent TC-System* entwickelt, die beide das Less Invasive Ventricular Enhancement™-Verfahren (LIVE™-Verfahren) ermöglichen. Die Revivent-Systeme sind einfache, keine Herz-Lungen-Maschine erfordernde Behandlungsoptionen, die mit weniger Risiken behaftet und weniger invasiv als eine herkömmliche chirurgische Ventrikelrekonstruktion sind. Das LIVE-Verfahren ist aus folgenden Gründen von Vorteil:

  • Es erfordert möglicherweise keinen kardiopulmonalen Bypass.
  • Es erfordert keine Inzision in die LV-Wand (Ventrikulotomie), wie dies bei der standardmäßigen operativen Behandlung der Fall ist, so dass die Risiken von Blutungen an der Ventrikulotomie-Nahtlinie und des Einbringens von Luft in das Herz eliminiert werden.
  • Es kann in einer Reduktion des LV-Volumens resultieren, und zwar in erster Linie aufgrund der Verringerung des LV-Umfangs, was wiederum eine Verringerung der Wandspannung fördert (eine anerkannte Ursache für fortschreitende Herzinsuffizienz).
  • Es eliminiert erhebliche Risiken, die mit der standardmäßigen chirurgischen Ventrikelrekonstruktion (Surgical Ventricular Reconstruction, SVR) verbunden sind.
  • Es stellt eine weniger komplexe Behandlung als die SVR dar.
  • Es ermöglicht „Chirurgie mit Minimalzugang“.
  • Es bietet potenziell bessere klinische Ergebnisse und Lebensqualität.

Überblick über die Platzierung des Revivent-Systems

Wie prävalent ist eine Vernarbung bei Herzinsuffizienz-Patienten?

Ungeachtet der Fortschritte auf dem Gebiet der perkutanen Koronarintervention (PCI) kommt es bei ca. 35 % der Patienten mit akutem Koronarsyndrom zur Ausbildung einer linksventrikulären Narbe, und zwar aus mehreren Gründen.1 Um Auswirkungen auf das Überleben zu haben, muss eine PCI innerhalb der ersten 12 Stunden durchgeführt werden; 20 % der Patienten ersuchen jedoch außerhalb dieses Behandlungsfensters um eine Intervention.2 Außerdem wird die Narbenbildung nicht bei allen Patienten, die eine PCI erhalten, vermieden; bei nahezu 20 % der PCI-Patienten bildet sich dennoch eine Narbe mit Beteiligung von mehr als einem Drittel der LV-Masse aus.3

Bei Tausenden von Patienten in der gesamten Europäischen Union beginnt mit der Vernarbung des Myokards der unerwünschte Remodelling-Zyklus der linksventrikulären Dilatation. Diese Umfang- und Volumenzunahme führt zu übermäßiger Wandspannung, die ein Fortschreiten der Herzinsuffizienz auslöst. Bei diesen Patienten kann das Revivent-Systems eine sofortige Rückbildung der fortschreitenden, mit Herzinsuffizienz verbundenen, stark beeinträchtigenden Symptome bewirken.

Das Revivent TC™-Ventricular Enhancement-System erfordert die behördliche Zulassung und ist noch nicht kommerziell erhältlich.

Mandelzweig et al. The Second Euro Heart Survey on Acute Coronary Syndromes: Characteristics, Treatment, and Outcome of Patients with ACS in Europe and the Mediterranean Basin in 2004, Eur Heart J. 2006;27:2285-2293.

Gibbons R et al. Acute PCI for ST-Segment Elevation Myocardial Infarction Is Later Better Than Never? JAMA. 2005;293(23):2930-31.

Stone G et al. Predictors of Infarct Size After Primary Coronary Angioplasty in Acute Myocardial Infarction from Pooled Analysis from Four Contemporary Trials. Am J of Cardiol. 2007;100(9):1370-75.